Eine besondere Reise – Freiwilligenarbeit in Peru

Eine Sprache lernen, etwas Gutes tun und dabei ein Land entdecken, welches durch alte Kultur und indianisches Erbe geprägt ist? Freiwilligenarbeit in Peru ist eine gute Möglichkeit um aus einem Urlaub eine Abenteuerreise zu machen, denn es bietet einen intensiven und authentischen Einblick in den Alltag des Landes, abseits der Touristenmassen.

Voraussetzung für den Einsatz als freiwilliger Helfer sind lediglich ein Alter von mindestens 18 Jahren und hohe Einsatzbereitschaft und Flexibilität. Spanischkenntnisse können Volunteers sich in einem Sprachkurs vor der Arbeit im Projekt oder währenddessen aneignen. Während des Sprachkurses haben Volunteers außerdem eine erste Möglichkeit in den Alltag und Gepflogenheiten des Landes zu schnuppern. Peru ist ein Land unterschiedlichster Kulturen. Spanier sowie asiatische, afroamerikanische und europäische Einwanderer bilden die peruanische Bevölkerung. Diese Vielfalt wirkt sich auch auf die Landesküche aus, die regional stark variiert. Unter anderem sind chinesische, spanische und afrikanische Einflüsse darin zu entdecken. Ein typisches Gericht ist beispielsweise Ceviche, eine Art Geschnetzeltes mit Fisch oder Meeresfrüchten.

Freiwilligenprojekte in Peru die Unterstützung benötigen sind vor allem im sozialen Bereich und im Gesundheitswesen angesiedelt. Dazu gehört unter anderem die Betreuung von Kindergartenkindern. Viele Kinder kommen aus sozial benachteiligten Familien, gemeinsames Musizieren, Spielen oder basteln mit freiwilligen Helfern ist eine willkommene Abwechslung für sie. Aber auch Jugendzentren sind auf freiwillige Helfer angewiesen. Einige dieser Zentren kümmern sich um Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind. Sie wollen sich wieder um ein besseres Leben bemühen. Volunteers helfen ihnen dabei, indem sie die Jugendlichen bei der Jobsuche unterstützen, Talente fördern und Workshops anbieten. Eine weitere Möglichkeit für Freiwilligenarbeit besteht in einem Klinikprojekt. Da medizinische Versorgung in Peru nicht selbstverständlich ist und sich viele Menschen keine Krankenversicherung leisten können, sind sie auf die Klinikprojekte angewiesen. Volunteers helfen den Ärzten und Krankenschwestern bei der Patientenbetreuung und übernehmen administrative Aufgaben.

Nach der Freiwilligenarbeit, oder an freien Tagen, können die zahlreichen Sehenswürdigkeiten Perus besichtigt werden: die heilige Stadt Cuzco, die einstige Inkastätte Machu Picchu oder die geheimnisvollen „Linien von Nazca“. Die optimale Reisezeit sind die Sommermonate von Dezember bis März und für das Hochland die Zeit von April bis Oktober. Im Hochland sind Sonnenschutz, aber auch warme Kleidung und festes Schuhwerk das ganze Jahr vonnöten.