Die ultimativen Verhaltenstipps für Thailand

Eines der beliebtesten Fernreiseziele der Deutschen ist Thailand. Das „Land des Lächelns“ begeistert Urlauber mit paradiesischen Landschaften, prächtigen Bauwerken und einer ausgezeichneten landestypischen Küche.

Allerdings sollten einige Verhaltenstipps beherzigt werden.

Beachtung religiöser Verhaltensregeln

Der Buddhismus – die vorherrschende Religion in Thailand – ist allgegenwärtig und beeinflusst maßgeblich die Sitten und Gebräuche des Landes. Buddhistische Tempel sollten von Touristen nur barfuß und in angemessener Kleidung betreten werden. Wie auch in christlichen und muslimischen Religionsstätten gelten zu kurze Kleidungsstücke sowie freie Schultern als Fauxpas. Möchte man Mönchen Almosen zukommen lassen, ist es wichtig zu wissen, dass es diesen verboten ist, Frauen zu berühren. Als Frau sollte man die Gaben also entweder einen Mann überreichen lassen oder sie auf den Boden legen.

Das Land des Lächelns

Thais lächeln nicht nur aus Freundlichkeit oder Sympathie, sondern auch immer dann, wenn sie ihr Gesicht nicht verlieren möchten. Zum Beispiel setzen Thai ein herzliches Lächeln auf, wenn ihnen ein Fehler unterlaufen ist. So versuchen sie, Vergebung vom Gegenüber zu erlangen. Der Thailandexperte Rainer Föppl von Thailand.ch rät daher: „Nehmen Sie als Tourist stets eine Straßenkarte mit, um im Notfall selbst zum Hotel zurückzufinden.“ Kennt nämlich der Taxifahrer die Hoteladresse nicht, so wird er das nicht öffentlich eingestehen, sondern die Fahrgäste nur freundlich anlächeln und im besten Falle einen Kollegen um Rat bitten.

Umgang mit Geld

Im Umgang mit Geld zeigen sich Thais sehr verschwenderisch. Mit Geld möchten sie sich und anderen Freude bereiten. Geld anzusparen ist nicht üblich, denn das Leben könnte morgen schon vorbei sein. Lieber geben Thais ihre Bahts für Feste und Bekleidung aus. Es wird im Allgemeinen großer Wert auf saubere und schöne Kleidung gelegt. Daher rät Rainer Föppl von Thailand.ch: “ Wenn Sie von Thais zu einem Fest eingeladen werden, lassen Sie Ihre Strandkleidung im Schrank. Greifen Sie lieber zu langen Hosen oder einem Kleid.“
Die thailändische Großzügigkeit wird auch von Touristen erwartet. Deshalb sollte z. B. das Trinkgeld stets mindestens 10 Prozent der Rechnungssumme betragen.
Alle Banknoten sind mit dem Bild des Königs versehen. Da der amtierende Monarch in Thailand wie ein Gott verehrt wird, gilt es als unziemlich, die Geldscheine zu stark zu falten.

Sonstige Tabus

Als ausgesprochen unhöflich wird es empfunden, wenn mit dem Finger auf Personen gedeutet wird. Die nackten Fußsohlen sollte man verdecken, da diese Körperteile als unrein gelten. Der Kopf wiederum wird als heilig betrachtet und darf daher nicht von anderen Menschen berührt werden.
Vorsicht ist beim Erwerb von Souvenirs geboten. So bieten etwa unzählige Geschäfte und Andenkenstände Buddhastatuen an. Die Ausfuhr antiker Statuen nach Europa darf aber nur mit der Genehmigung des Fine Arts Department erfolgen.